Triopsaufzucht
Triops longicaudatus

Triops sind im Handel wegen ihrer kurzen Lebenszeit nicht als lebende Tiere erhältlich, sondern nur in Form von Dauereier. Nur sehr selten bekommt man Triopseier im Aquariengeschäft angeboten. Daher ist es am einfachsten, die Eier über das Internet zu bestellen. Die erworbenen Eier muss man dann ansetzen, damit die Triops schlüpfen. Dies ist meist der heikelste Punkt in der Triopszucht. Bei machen Triopshaltern gelingt die Aufzucht beim ersten Mal, andere benötigen mehrere Versuche.

Aufzuchtanleitung

Das Aufzuchtbecken sollte maximal 4 Liter Volumen haben, da sich ansonsten die Nauplien nicht zurechtfinden. Man kann als Aufzuchtbecken auch leere, sehr gründlich ausgespülte Eisschachteln oder ähnliches verwenden. Als Wasser eignet sich am besten kohlensäurefreies Tafelwasser aber auch Aquarienwasser, wenn es nicht zu hart ist. Außer dem Wasser und dem Aufzuchtansatz sollte keine weiteren Gegenstände im Aufzuchtbecken sein, also auch keine Wasserpflanzen. Es ist empfehlenswert, das Becken zu beheizen. Die meisten Heizstäbe passen allerdings nicht in das Aufzuchtbecken, daher sollte man es indirekt über ein größeres Aquarium oder mit einer Heizmatte heizen. Wenn man vor hat Triops australiensis zu züchten, sollte man nicht auf eine Heizung verzichten. Ein Heizstab oder Heizmatte hat den Vorteil, dass das Wasser konstant die Temperatur beibehält. Temperaturschwankungen vertragen nämlich die empfindlichen Nauplien, die Triopslarven, nicht.
Nachdem man den Auzuchtansatz in das Becken getan hat sollte die Beleuchtung täglich mindestens 12 Stunden an sein. Man sollte darauf achten, damit das Wasser nicht zu warm wird.

junge Triops cancriformis
junge Tiere

In den ersten Tagen und nach dem Schlupf, der meist nach wenigen Tagen stattfindet sollte man die Nauplien absolut in Ruhe lassen. Man sollte in dieser Zeit auch nicht füttern, keine Wasserwechsel machen und auch keine Luftpumpe einschalten.
Ab dem 3. Tag nach dem Schlupf kann man dann vorsichtig damit beginnen, Algenfutter oder zerriebene Futterkrümel zu füttern. Nach einigen Tagen, wenn die Triops schon etwas größer geworden sind darf man auch schon größeres Futter geben. Sobald die Tiere eine Größe von ca. 2cm erreicht haben kann man das Futter variieren und verschiedenes ausprobieren. Nun können die Tiere auch in ein größeres Becken umgesetzt werden. Dabei sollte man darauf achten, dass die Triops sich zuerst an das neue Wasser und die Temperatur vor dem Umsetzen gewöhnen müssen.

Einen Triops longicaudatus Aufzuchtbericht gibt es hier